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Der Weltklasse-Cellist Daniel Müller-Schott besuchte die Deutsche Schule Bilbao

Fangen wir mit dem Ende an. Unter großem Jubel der Schülerinnen und Schüler übergaben Sofía Fernández (9ac2) und  Mencía  San Vincente (8a) das Gastgeschenk, eine Baskenmütze. Und Herr Müller-Schott ließ es sich nicht nehmen, sie sofort aufzusetzen. Sie steht ihm sehr gut und er hat von jetzt an eine Erinnerung an die Verbundenheit, Dankbarkeit und Sympathie der Deutschen Schule Bilbao. In den 90 Minuten davor zeigte Herr Müller Schott beeindruckende Beispiele seiner Cello-Künste, gab Einblicke in sein künstlerisches Schaffen und wich keiner Schülerfrage aus.

Der international renommierte Cellist Daniel Müller-Schott besuchte am 17.05.2013 zum zweiten Mal die Deutsche Schule Bilbao. Daher war die Vorfreude diesmal besonders groß, war der letzte Besuch doch noch in bester Erinnerung. Der Anlass seines Besuches in Bilbao waren auch diesmal zwei Konzerte im „Palacio Euskalduna“. Dort spielte er mit dem „Bilbao Orkestra Sinfonikoa“ unter Leitung von Hobart Earle das 2. Konzert für Violoncello und Orchester, g-moll, op. 126 von D. Shostakowich.

Um 11:15 Uhr betrat Herr Müller-Schott die Aula der Deutschen Schule, die diesmal gefüllt war mit den Schülern der Klassen 4 der Grundschule und den Klassen 9 und 10 des Gymnasiums. Ein herzlicher und warmer Applaus empfing ihn. Herr Müller-Schott bedankte sich mit einem Präludium aus einer Cello-Suite von J. S. Bach.

Sofía Fernández und Mencía San Vincente interviewten ihn. Beide Schülerinnen verstanden es, Herrn Müller-Schott viele Details aus seinem künstlerischen Werdegang und seinem Künstlerleben zu entlocken. Die schönste Anekdote betraf seine Einreise anlässlich einer Konzertreise nach Neuseeland. Er aß einen Apfel und die Einfuhr von Obst nach Neuseeland ist streng verboten und wird unerbittlich geahndet, in diesem Falle mit einer Strafe von 500 Dollar. Unter dem Lachen der Schüler gestand Herr Müller-Schott, dies sei der teuerste Apfel seines Lebens gewesen.

Warum er Cello spiele erklärte Herr Müller-Schott nicht nur mit Worten sondern er demonstrierte und belegte es unnachahmlich mit einem Ausschnitt aus dem 2. Cello-Konzert von Shostakowich. Von harten, aggressiven Tönen bis zu weichen, innigen und warmen Gesangslinien spiegele das Cello die gesamte  Ausdruckspalette der menschlichen Stimme wieder. Nach seiner Demonstration waren alle Zuhörer davon überzeugt.

Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der Grundschule. Sie zeigten ihr Interesse durch viele, viele Fragen. Sie waren kaum zu stoppen. So wissen wir jetzt warum Herr Müller-Schott beim Spielen den „Kopf schüttelt“ oder die „Augen schließt“, dass er Philipp Lahm vom FC Bayern München persönlich kennt und dass er als Bayern-Fan ausgerechnet am Finaltag der Champions-League ein Konzert spielen muss.

Seine Spontanität bewies Herr Müller-Schott durch seine Bereitschaft, mit unserem Schüler Jon Goiri Dittrich (10ac2) das Cello-Duo op. 53 Nr. 3 A-Dur von R. Glière zu musizieren. Vielen Dank an Jon, der dieses Stück ausgewählt und vorbereitet hat.

So richtig zum Staunen brachte Herr Müller-Schott die Zuhörer durch sein „Abschiedsstück“. Er legte den Cello-Bogen zur Seite und spielte ein atemberaubendes und virtuoses Pizzicato-Stück des georgischen Komponisten S. Tsintsadze, eine Transkription eines Gitarrenstückes für Solo-Cello.

Mit dem Versprechen, nächstes Jahr wiederzukommen, verabschiedete die Deutsche Schule Herrn Müller-Schott und bedankt sich noch mal auf diesem Wege für die außergewöhnliche und sympathische Begegnung eines Weltklasse-Cellisten mit unseren Schülern. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Vielen Dank für die Vermittlung und Untersützung an Frau Ernestine Varga: www.rhapsody-in-school.de

Franz Jungmann

Wer sich ausführlich über unseren prominenten Gast informieren möchte, kann dies auf seiner offiziellen Homepage tun: www.daniel-mueller-schott.com